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Eine 18-köpfige Wandergruppe traf sich am 07.09.2014 in Birk am Bürgerhaus, um zu einem interessanten, eintägigen Ausflug nach Linz am Rhein aufzubrechen. Für die erste Etappe zum Bahnhof nach Troisdorf mussten unsere Privatautos herhalten. Von Troisdorf brachte uns dann die Bundesbahn mit leichter Verspätung nach Linz.

Der Schienenbus der Kasbachtalbahn für die Weiterfahrt nach Kalenborn war noch nicht da. Dafür aber eine große Schar Wanderer, die scheinbar die gleiche Idee wie wir vom Heimatverein hatten. Uns schwante Böses. Sollten 100 Personen in den roten Schienenbus reinpassen, der jetzt in den Bahnhof einfuhr. Wir rannten und schoben und knubbelten uns, einer nach dem anderen, in die große Büchse. Ein paar klare Worte von unserem Wanderführer Karl-Heinz Braun an den Zugführer bewirkten das Nötige. Hatte Karl-Heinz unsere Gruppe doch angekündigt und reserviert. Schließlich waren wir alle drin.

Die halbstündige Fahrt brachte uns, im engen Wagen angenehm aufgewärmt, in das bergige Linzer Hinterland nach Kalenborn. Hier startete die ca. 8 km lange Wanderung durch meist waldiges Gelände. Michael Waeteraere hatte seinen 3 jährigen Sohn dabei, der die Strecke meisterlich auf einem Laufrad bewältigte. Das ist schon eine beachtliche Leistung für so einen kleinen Burschen!

Bei sommerlichen Temperaturen erreichten wir gegen 14 Uhr die Alte Brauerei, die aus der ehemaligen Steffens-Brauerei hervorgegangen ist. Alle hatten mächtig Durst und Hunger. Die Bedienung ließ uns damit nicht lange alleine. Schnell hatten wir die nötige Anzahl Krüge mit Obergärigem vor uns stehen, und das Essen ließ auch nicht lange auf sich warten.

Erlebnisgastronomie ist inzwischen vielleicht ein etwas abgegriffener Begriff, hier in den Räumen der Alten Brauerei hat er aber seine Berechtigung wie sonst selten. Die Sinne werden förmlich überschwemmt mit Eindrücken. Es ist eine Art dreidimensionales Wimmelbild. In jeder Ecke, an jeder Wand, sogar an den Decken findet das Auge Interessantes zum Gucken, Dinge aus der Vergangenheit. Überwältigend auch das Interieur des Colonialwaren-Ladens. Hier taucht man in eine andere Zeit ein. Viele Dinge erinnern an die eigene Kindheit: Hoffmanns Idealstärke, Sunlicht-Seife und Bonbonieren. Auch eine sehr alte Blechdose mit der Aufschrift “Schmitz-Mertens-Korn-Kaffee”. Die Kaffeerösterei gibt es heute noch in Spich.

Aber irgendwann mussten wir uns von den Bildern losreißen und die Heimreise antreten. Glücklicherweise hält die Kasbachtalbahn genau an der Brauerei. So waren wir schnell in Linz und von dort auch zügig wieder in Troisdorf und Birk.

Eine sehr schöne Wanderung, die unser Wanderführer Karl-Heinz Braun wieder hervorragend ausgearbeitet hat. Vielen Dank!

Start in Birk Karl-Heinz Braun verteilt die Fahrscheine In Linz will nicht nur der Heimatverein in die Kasbachtalbahn Eng gehts zu in der Kasbachtalbahn Kasbachtalbahn Bahnhof Kalenborn. Startpunkt der Wanderung. Bei sommerlich warmen Herbstwetter haben unsere Wanderer Spaß Einige freuen sich schon auf die Brauerei Erst heißt es aber noch einige Hürden zu nehmen Michael Waeterare mit Sohn Im Herbstwald Brauerei-01 Brauerei-03 Lanz Bulldog im Topzustand Viele Stücke im Colonialwaren-Laden erinnern an die Kindheit Andreas Schmitt in seinem Zweitjob Da kommt auch schon der Schienenbus für die Rückfahrt Die Rückfahrt nach Linz mit der Kasbachtalbahn war schon angenehmer Ankunft in Linz Alle wohlbehalten zurück in Troisdorf joomla jquery lightboxby VisualLightBox.com v6.0